Das hat Solothurn gefehlt, die Vorfreude wächst: Vom 6. bis 15. August 2026 findet das erste Openair Solothurn statt – einige Acts sind schon bekannt, der Vorverkauf hat bereits begonnen. Matthias Freiburghaus (Foto), einer der engagierten Festivalmacher:innen, erklärt im Interview mit zmitz die Idee, die dahinter steckt, was die Besucher:innen erwartet und warum man sich unbedingt jetzt schon ein Ticket sichern sollte.
Wie seid ihr auf die Idee eines neuen Open Airs in Solothurn gekommen?
Solothurn ist kulturell unglaublich vielfältig, gleichzeitig aber auch eine Stadt mit hohen Ansprüchen an Qualität, Atmosphäre und Identität. Aus Gesprächen unter Kulturschaffenden, Veranstalter:innen und Musikliebhaber:innen entstand der Wunsch, ein Openair zu entwickeln, das genau diese Qualitäten aufnimmt.
Was war die Idee dahinter?
Die Idee war von Anfang an, kein bestehendes Format zu kopieren, sondern etwas Eigenständiges zu schaffen: ein Openair, das zur Stadt passt, direkt vor den Toren der Altstadt stattfindet und bewusst als Konzert- und Kulturfestival gedacht ist. Überschaubar in der Grösse, aber gross im Anspruch. Ein Festival, das sich Zeit nimmt für Musik, Begegnung und ein stimmiges Gesamterlebnis.
Was kannst du sonst noch sagen zu eurer Philosophie?
Unsere Philosophie ist es, ein schönes, hochwertiges Festival zu machen, an dem man sich einfach wohlfühlt. Wir setzen bewusst auf Qualität statt Masse und auf Atmosphäre statt Reizüberflutung. Das Openair Solothurn soll ein Ort sein, an dem man gerne ankommt, bleibt und wiederkommen möchte.
Im Zentrum steht die Musik – sorgfältig kuratiert, vielfältig und generationenübergreifend. Schweizer Top-Acts, internationale Gäste und regionale Nachwuchstalente sollen gleichermassen Platz haben. Dabei geht es uns nicht nur um bekannte Namen, sondern um ein Gesamtprogramm, das überrascht, inspiriert und zusammenpasst. Ergänzend können punktuell auch andere kulturelle Formate wie Comedy oder familienfreundliche Inhalte einfliessen.
Und was läuft drum herum?
Das ist genauso wichtig wie das Programm: eine angenehme Infrastruktur, kurze Wege, gute Sicht, faire Preise, regionale Gastronomie und eine entspannte Stimmung. Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Respekt im Umgang miteinander sind für uns selbstverständlich. Wir möchten ein Festival schaffen, das nicht laut sein muss, um stark zu wirken – sondern durch Haltung, Detailverliebtheit und Herzblut überzeugt.
Wie seid ihr organisiert?
Das Openair Solothurn ist als Verein organisiert und wird von einer klar strukturierten Festivalleitung getragen. Das Kernteam besteht aus erfahrenen Kultur- und Eventprofis aus Solothurn und der Region, die seit vielen Jahren Veranstaltungen planen, umsetzen und weiterentwickeln. Ergänzt wird dieses Team durch ein engagiertes Organisationskomitee.
Da steckt sicher viel Eigenleistung drin…
Ja. Viele Stunden Arbeit fliessen ehrenamtlich in Konzept, Planung und Umsetzung. Das Openair entsteht nicht als kurzfristiges Projekt, sondern mit dem Anspruch, sich langfristig zu etablieren. Diese Kombination aus Professionalität, regionaler Verankerung und persönlichem Engagement prägt das Festival von Beginn an.
Warum sollten die Leute bereits jetzt ein Ticket sichern?
Wer jetzt ein Ticket kauft, sichert sich nicht nur den Eintritt zu einem Festival, sondern unterstützt aktiv die Kultur in Solothurn. Das Openair Solothurn ist ein neues Format, das stark von persönlichem Engagement und Herzblut getragen wird – und genau davon lebt es auch.
Mit dem Ticketkauf wird die Vision eines stilvollen, lokal verankerten Openairs möglich gemacht. Man ist von Anfang an Teil eines Projekts, das bewusst wächst, sorgfältig aufgebaut wird und der Stadt etwas zurückgeben möchte. Und nicht zuletzt: Es ist die Einladung, im August 2026 gemeinsam besondere Abende mit Musik, Atmosphäre und Begegnung zu erleben – direkt in Solothurn.
- Webseite (Infos und Tickets): Openair Solothurn | August 2026

Gianni ist Blogger der ersten Stunde. Er hat schon überall geschrieben und kommuniziert. Bei der Zeitung, für den ÖV, für Spitäler, fürs Vini, jetzt für die öffentliche Verwaltung im östlichen Nachbarkanton. Wieso also nicht für zmitz – wieder. Gianni trifft man immer und überall. Darum schreibt er auch über vieles. Und das durchaus auch mal mit kritischem Blick. Aber lässt sichs auch gut gehen, wenn ihm danach ist.
