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Alles Müller oder was?

Zum vierten Mal versammelt Rolf Walker in Wangen an der Aare Namensvetter zur Ausstellung «Nomen est omen»; diesmal sind die Müllers dran.

Kunstschaffende, Musiker, Schauspieler… Die Liste der Disziplinen ist wie gewohnt lang, wenn man sich das Programmheft der diesjährigen Ausstellung «Nomen est omen» ansieht. Noch bis am 19. Juli sind in Wangen an der Aare, im Salzhaus, im Städtchen und andernorts, Werke von Kunstschaffenden zu sehen, die alle auf den Namen Müller hören. In der Städtligalerie und im Gemeindehaus zeigt Martin Ziegelmüller, der selbst aus dem Oberaargau stammt, Portraits von Oberaargauerinnen aus den Jahren 1955 bis 2013. Der deutsche Kunstschaffende Stephan Müller zeigt Skulpturen aus Holz, die sich mit dem Menschen und seinem Leben auseinandersetzen. Der Solothurner Franco Müller geht in «Nomen est omen» neue Wege und zeigt fotografische Arbeiten. Er arbeitet aber auch während der vier Wochenenden direkt vor Ort. Und der St. Galler Hubert Müller zeigt, ebenfalls unter freiem Himmel, Skulpturen aus Stein und Holz.

Der Müllerweg vereint all diese Kunstwerke auf einem Rundgang von der Holzbrücke über den Schlossgarten, den Schlosshof durchs Städtchen bis zum Gemeindehaus bzw. der Städtligalerie und zur Kirche. Begleitet wird die Bildende Kunst durch Musik mit Ex-Tagesschau-Sprecher Heinrich Müller und Band oder Martin Müller (Flamenco) und durch Schauspiel von Hanspeter Müller-Drossaard oder vom Duo Andreas Daniel Müller/Gerrit Neuhaus.

Eröffnet wurde das Kunstfestival am letzten Freitag durch eine Live-Aktion von Franco Müller, der – musikalisch untermalt – vor Ort eine Landschaft auf eine weisse Fläche zauberte. «Nomen est omen» bietet sich an, einmal oder auch mehrere Male während einem Ausflug in den nahen Oberaargau Wangen an der Aare und die Kunstschaffenden zu entdecken.

Details auf der Website des Festivals.

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