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Kultürchen 16: Yves Scherer, New York

Alle Welt schwärmt vom Central Park in New York. Der Solothurner Kunstschaffende Yves Scherer lebt seit letztem Jahr im Big Apple – und vermisst den Park beim Kunstmuseum.

Wieso und wann sind Sie nach New York gegangen?
Letztes Jahr im Dezember, nach Aufenthalten in Berlin und London. Ich hatte Lust eine Perspektive auf Europa zu gewinnen und Freunde mit denen ich mehr Zeit verbringen wollte.
 
Und wie lebt es sich dort so im Vergleich zur guten, alten Heimat?
Es lebt sich ziemlich ähnlich, die Distanzen sind bisschen grösser alles dauert länger und braucht dementsprechend mehr Planung aber ich halte mich gerne an meine Routinen sonst und die verändern sich nicht gross ob Solothurn oder New York.

Wie unterscheidet sich das Kulturleben zwischen New York und der Schweiz? Ist es bei Ihnen «leichter»?
Ich denke sowohl Publikum, Auftrittsmöglichkeiten und das künstlerische Netzwerk sind wesentlich grösser in New York. In der Schweiz ist es ist allerdings deutlich einfacher eine erste Welle oder eine bestimmten Grad von Aufmerksamkeit und Unterstützung zu finden, da die Konkurrenz deutlich kleiner ist. Die Fördermöglichkeiten, das Interesse und die finanzielle Basis sind allerdings trotzdem ziemlich entwickelt.

Was vermissen Sie hier, was Sie in ihrer Heimat hatten/hätten?
Berge und spontane Besuche bei meiner Familie.
 
Es gibt ja Dinge des täglichen Gebrauchs aus der Schweiz, die man (ein bisschen) vermisst. Was ist das bei Ihnen?
Zahnzwischenraumbürstendings, aber das habe ich mir jetzt besorgt.

Und was bringen Sie Freunden und Bekannten aus den USA mit?
Cailler Cremant, Lindt die dunkle grosse Tafel und Alpenmuster-Bandana's.

Wie sehen Ihre weiteren Pläne aus? Kehren Sie dereinst in die Schweiz zurück? Geht’s woanders hin?
Ich versuche gerade mich mit einem Bein in Mexico City anzusiedeln.
 
Welches Solothurner Kulturlokal oder -ereignis fehlt Ihnen bzw. würden Sie nach New York zügeln?
Den Garten vom Kunstmuseum.

 

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