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Drei Grenchner Kulturschaffende gewürdigt

Am 13. März würdigten Stadt und Region Grenchen ihre Kulturschaffenden. Sie verlieh einen Kunstpreis, einen Anerkennungspreis sowie einen Nachwuchsförderungspreis an drei Personen, die lange Jahre die Kultur prägten oder das hoffentlich noch lange Jahre tun werden.

 

Der Kulturpreis 2014 ging an Valentino Ragni. Ragni war Direktor der Musikschule und des Konservatoriums «Edgar Willems» in Delémont und von 1991 bis 2001 Leiter der Musikschule Grenchen. der Kulturpreisträger ist nicht nur Pianist, wie die Stadt Grenchen in einer Mitteilung zur Verleihung schreibt, sondern auch Musikpädagoge und vor allem Komponist. Sein besonderes Engagement für die musikalische Früherziehung finde gesamtschweizerisch hohe Anerkennung. So erhielt er den ersten schweizerischen Kompositionspreis des SMPV (Schweizerischer Musikpädagogischer Verband) für seine Klavierstücke «Mosaiques68». Neben unzähligen Tätigkeiten im Dienste der Musik trat Ragni öfters auch solistisch als Pianist auf. Das «Herzstück» seines Schaffens ist jedoch die Komposition: Über fünfzig Instrumental- und Vokalwerke, von denen mehrere ausgezeichnet wurden, sind im Laufe der Jahre entstanden. 2003 wurde Ragni vom Kanton Solothurn mit dem «Preis für Musik» ausgezeichnet. Sein grosses Wissen gibt der Preisträger seit 1986 den Kindern des Sonderpädagogischen Zentrums Bachtelen in Form von Klavierunterricht weiter.

Der Anerkennungspreis wurde der Grenchner Schauspielerin und Künstlerin Sandra Sieber für Auftritte in verschiedenen Produktionen wie Theaterstücken und szenischen Führungen sowie für ihre Arbeiten mit Kamera und Film verliehen. Sieber war unter anderem Darstellerin in mehreren szenischen Führungen in Grenchen und Büren, so 2008 in «Generalstreik 1918», 2010 in «Auf den Wellen des Windes gleiten» oder im letzten Jahr in «Jumpfer Kusterli gibt sich die Ehre» in Büren an der Aare. Im Bereich «Kurzfilm/Performance» verfolgt Sandra Sieber Projekte in Zürich, Grenchen, Basel und Liechtenstein. Von 1999-2005 hatte Sieber mehrere Male die Regieassistenz bei Produktionen des Stadttheaters Solothurn inne. Darüber hinaus engagiert sich die Preisträgerin regelmässig in der Theatervermittlung für Kinder.

Die Gewinnerin des Nachwuchsförderpreises heisst Vera Brotschi. Die Sportgymnasiastin begann ihre Ballett-Ausbildung in der Schule von Barbara Bernard in Grenchen. Brotschi nahm bereits an mehreren Jugendtanzwettbewerben erfolgreich teil und gewann Preise im In- und Ausland. Im Juli 2013 gewann die Preisträgerin in Augsburg die Silbermedaille und den Förderpreis am 3. Deutschen Jugendtanzpreis. Was Vera Brotschi mit Ihren 15 Jahren bereits erreicht habe, sei Ziel von unzähligen anderen Jugendlichen, so schreibt die Stadt Grenchen. Um Ihre Leistung zu würdigen und um junge Menschen zu motivieren, sich ebenfalls für ihren Traum einzusetzen, verleihe ihr die Kulturkommission diesen Nachwuchsförderungspreis.

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