Im Kultürchen, dem zmitz-Adventskalender, schauen wir dieses Jahr mal auf die Jungen in der Kultur. Wie sind sie zu dem gekommen, was sie machen? Und wieso machen sie das? Zum Abschluss fragt zmitz nach beim trauten, hochheil… – nein – beim KreuzKultur-Duo Jeanine Arn und Kaspar Rechsteiner.

Wer seid ihr, was machst ihr?
Jeanine Arn und Kaspar Rechsteiner: Wir sind Jeanine Arn und Kaspar Rechsteiner und sind seit 2018 die Co-Leitung von KreuzKultur, haben diesen Sommer das «Ton an!»-Festival organisiert und leiten das Team für das diesjährige Stadtfest 2000 Jahre Solothurn, das leider nicht stattfinden konnte wegen COVID-19…

Wie sieht euer kulturelles Engagement genau aus – und könnt ihr davon leben?
Arn und Rechsteiner: Wir sind Co-Leitung von KreuzKultur und je 40% dafür angestellt. Weil wir ein so kleiner Betrieb sind, ist das ein vielfältiger Job – von Programm bis Technik machen wir fast alles selber. Davon können wir so halb leben, d.h. wir haben beide andere Projekte oder Jobs daneben, damit es reicht.

Was sind eure aktuellen Projekte?
Arn und Rechsteiner: Well, das ist momentan halt schon sehr sehr schwierig. Wir probieren trotz allem kreativ zu bleiben, auch wenn kulturelle Sachen momentan, fast, unmöglich sind. In unseren Köpfen ist aber gerade eine Idee für nächsten Sommer am Entstehen, man darf also gespannt bleiben.

Habt ihr einen Lieblingskulturschaffenden aus der Region?
Arn und Rechsteiner: Wir respektieren und lieben sehr die Solothurner Musiktage und das Team vom KULTURM, weil es einfach «gueti Lüt» sind und die Zusammenarbeit mit ihnen immer sehr unkompliziert und wohlwollend war! Auch die MACHEREI mögen wir sehr gerne, gestalten sie doch, seit wir KreuzKultur übernommen haben, all unsere Plakate, die Homepage, die Leporellos etc. und schaffen es immer wieder, uns mit ihren Ideen zu begeistern!

Welchen Traum möchtet ihr gerne noch erfüllt haben?
Arn und Rechsteiner: Wir haben einen unserer grössten Träume bereits diesen Sommer mit dem «Ton an!»-Festival verwirklicht. Nun träumen wir natürlich von einer grösseren und noch schöneren Ausgabe…

Von welchem Erlebnis werdet ihr mal euren Enkel*innen erzählen?
Arn und Rechsteiner: Wahrscheinlich als uns im Dezember 2018 das Traktorkestar zwei Tage vor der Show anrief um zu fragen, ob sie Stephan Eicher als Überraschungsgast mitbringen dürften. Ihn auf der KreuzKultur-Bühne haben zu dürfen war schon sehr sehr toll!

Was würdet ihr nie tun?
Arn und Rechsteiner: Da sind wir uns glaub’s einig: Gölä veranstalten, haha.