Frisch zurück von einem längeren Auslandaufenthalt – gedanklich noch südlich der Erdhalbkugel – reiste unsere Bloggerin Nadine Schmelzkopf vergangene Woche mit Nick Martin und einem ausverkauften Kofmehl sechs Jahre um die Welt.

Vor ein paar Tagen bin ich von meiner kleinen und viel zu kurzen Pazifik-Reise zurückgekommen. Darum war ich sehr daran interessiert Nicks Vortrag über seine Lücke im Lebenslauf zu hören. Der Deutsche fing mit Anfang zwanzig seine Weltreise an. Sein Plan war es ein Jahr zu reisen, schlussendlich reiste er jedoch insgesamt sechs Jahre und erlebte viele unglaubliche Dinge. Mit Geschichten wie, dass er in Fiji mit einer Harpune angeschossen worden war oder wie er sich in Las Vegas ein bisschen Geld als Stripper verdiente, packte er mich sofort. Ich saugte seine Geschichten regelrecht auf. Sein Vortrag wurde mit atemberaubenden Bildern und amüsanten Videos unterstützt. Für mich waren besonders die Länder spannend, in denen ich vor kurzem auch erst gerade war. Zudem faszinierte es mich zu hören, wie er diese erlebt und gesehen hatte.
 
Mit viel Humor und Leidenschaft redete er etwa zweieinhalb Stunden über seine Reise. In der letzten Stunde ging es aber dann hauptsächlich darum, uns zu inspirieren, dass auch wir unseren Träumen hinterherjagen sollen. Dieser Teil hat mich eher genervt und wenig berührt, weil es sich auf eine Art und Weise arrogant anhörte.
 
Aus meiner Sicht war dieser Abend sehr spannend und es beeindruckte mich, wie sehr er das Publikum packen konnte. Es war inspirierend seine Geschichten zuhören, nur der psychologische Teil am Schluss war in meinen Augen unnötig.

Sie ist wohl die einzige Bloggerin, die das Prädikat «digital native» so richtig für sich beanspruchen kann. Und so bloggt sie nicht nur, sondern sie zaubert uns eine neue Website, gibt uns Tipps, wie wir die Social-Media-Kanäle wirkungsvoller füttern können. Und nebenbei besucht sie dann auch noch Konzerte – und kommentiert diese aus einer ruhigen Perspektive. Im Kreuz fühlt sie sich wohl – und sie ärgert sich schon mal, über Leute, die an Konzerten nicht tanzen.