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Am Puls der Veranstalter

Pipo Kofmehl ist nicht nur der Tätschmeister in der Kulturfabrik Kofmehl, sondern er teilt sich auch zusammen mit Heinz Urben das Co-Präsidium im Solopool, dem Verein der Solothurner Kulturveranstaltenden. Somit ist er am Puls und weiss, was Corona für die Kulturregion Solothurn bedeutet.

Die Türen der Kulturfabrik Kofmehl sind seit Februar mehr oder weniger geschlossen: Keine Anlässe - und trotzdem gibt es viel zu tun. Immer ein offenes Ohr hat Pipo Kofmehl, Leiter der Kulturfabrik, für die Mitglieder des Solopools. Die Solothurner Kulturveranstaltenden tauschen sich rege aus.

Pipo, wie geht es dir?
Danke - eigentlich ganz gut!  

Wie sieht dein Corona-Alltag im Vergleich zu früher aus?
Anders ;-). Bis am 28.02.2020 hats hier im Hüsli wie wahnsinnig fest geblubbert und seit dem 28.02.2020 tuts das gar nicht mehr! Und wann es wieder anfängt zu blubbern, ist auch nicht klar! Alles ein bisschen surreal und irgendwie auch spannend. 
 
Als Co-Präsident von Solopool: Was beschäftigt die Mitglieder des Vereins besonders?
Erfreulicherweise macht die Krise noch kreativer - viele Solopool-Mitglieder kreieren tolle Alternativen zu ihrem eigentlichen Werken - z.B. die Literaturtage, die ihr Festival online durchgeführt haben. Aber es gibt natürlich auch Kulturhäuser, die aktuell ums Überleben kämpfen. 

Musstest du die Mitglieder viel unterstützen – oder sorgt eigentlich jeder für sich selber?
Nun, die Informationen für Unterstützungsangebote auf der Website vom Kanton Solothurn (https://corona.so.ch/) sind sehr umfassend. Wir haben zusätzlich noch eine Whatsapp-Chatgruppe ins Leben gerufen, mit mittlerweile fast 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Kantonsteilen. In diesem Chat tauscht man sich aus und unterstützt einander mit Infos - das ist eine tolle coronamässige Errungenschaft ;-).  

Wie sieht deine Prognose für die Zukunft aus?
Das ist eben etwas die Schwierigkeit im Ganzen: alles sehr fest unplanbar! Man hört und liest vieles - vorallem jetzt, wo es um die Lockerungen geht. Es bleibt nichts anderes übrig als von Entscheid zu Entscheid zu planen.

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