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Gute-Laune-Song als Ablenkung

Unser früherer Blogger Peter Gubler war schon immer musikalisch gesehen ein «Ranggifüdle»: Heisst, die Ideen spuken immer in seinem Kopf herum. Und nun hat eine dieser Ideen zu einem wirklich hörens- und sehenswerten «Corona»-Song geführt.

Also eigentlich ist ja «Corona»-Song ein wenig schmeichelhafter Begriff. Aber wie beschreibt man etwas Gutes, dass aus dieser Lockdown-Situation entstanden ist? Man beschreibt es am besten gar nicht gross, sondern lässt den Kreator selber erklären. Peter Guber ist Lehrer und eben Musiker. Die Musik begleitet ihn seit seiner Kindheit - Peter hat schon in der Schule als wohl Einziger immer glänzende Äuglein gekriegt, wenn man im Unterricht etwas vorsingen sollte. 

Gestern hat er mir dieses Video geschickt. Und ich habe ihm im Gegenzug ein paar Fragen gestellt.

Wie ist die Idee zu «Meh aus mi» entstanden?
Mir fiel die Decke auf den Kopf. Wie viele andere Menschen brauchte ich ein Projekt, um mich abzulenken und um mich zu beschäftigen. An etwas mitarbeiten, das grösser ist, ausserhalb von unseren vier Wänden.

Wer steckt dahinter?
Ich habe den Song komponiert, gesungen und die Instrumente gespielt - und dann das Resultat nur im engeren Kreis geteilt. Daraufhin motivierte mich Mathias Rickenbacher mehr daraus zu machen und  mein Neffe Jan Guggisberg hat anschliessend die Produktion des Songs und des Videos übernommen. Gemeinsam hatten wir die Idee, dass Familie und Freunde als singende SchauspielerInnen meinen Text singen könnten. Und da wir das alle von zu Hause aus machen konnten, ging’s.

Wer sind die Köpfe im Video?
Meine erweiterte Familie und Freunde. Der talentierte Klavierspieler zu Beginn ist übrigens Louie, Jans Sohn. Ich glaube, als Jan ihn dabei gefilmt hat war das der Startschuss für die Videoproduktion.

Wäre sowas auch ohne Corona entstanden?
Nein, ohne Lockdown und Corona wäre dieser Song niemals entstanden. Aber manchmal gebiert die Not auch ein schönes Kind.

 

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