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Kultürchen 11

Der Baselbieter Mathias Rickenbacher könnte in Solothurn gut auf den Nebel verzichten und ist darum auch immer wieder auf dem Solothurner Hausberg anzutreffen.

 

Was vermissen Sie hier, was Sie in ihrer Heimat hatten/hätten?
Also eigentlich gibt es nicht so viel, was ich wirklich von meiner Heimat vermisse. Es gibt da zwar schon etwas, was ein wenig vermisse: Ich komme aus dem schönen Oberbaselbiet, da ist es im Herbst  sehr oft sonnig und nebelfrei. Diese nebelfreie Zone war schon ein wirklicher Gewinn!
Zudem kann man im Frühling diese unglaublich märchenhaft blühenden Kirschbäume auf den unzähligen Hügeln des Baselbietes sehen. Das ist immer eine Pracht.

Wieso sind Sie überhaupt in die Region Solothurn gekommen?
Durch einen guten Freund, den ich im Studium an der Musikhochschule in Luzern kennengelernt habe.
Er kommt aus Langendorf. Irgendwie haben wir dann einmal davon geredet, dass es noch toll wäre, wenn wir am gleichen Ort, oder an der gleichen Schule unterrichten könnten. Voilâ ! Nun unterrichte ich schon ein paar Jahre an der Kanti Solothurn als Musiklehrer.

Wo trifft man Sie regelmässig an? Wo verbringen Sie Ihre Freizeit?
Regelmässig an der Kanti in Solothurn... oder eben auch an Anlässen, an denen ich musikalisch «regelmässig» tätig bin, z.B. bei «Improvision» im Alten Spital, oder an den Chorkonzerten der Kantorei der ref. Stadtkirche Solothurn, dort bin ich Chorleiter.
In der Freizeit eher auf dem Weissenstein oder im Wald, nahe dem Königshof, meine Kinder lieben diese Gegend. Auch einem Segeltörn auf dem Thunersee bin ich nie abgeneigt.

Wo trifft man Sie bestimmt nie an?
An so einer Ü40-DJ-Party. Erstens, weil ich noch nicht 40 bin, aber auch weil ich Disco und so Tanzpartys nicht so toll finde...

Wenn Sie eine Wunsch zu Weihnachten hätten, wie würde der in Bezug auf Kultur lauten?
Ich kann für mich sagen, dass es in der Region Solothurn ein unglaubliches Angebot an kulturellen Anlässen gibt. Verschiedene Sparten (Comedy, Klassische Konzerte, Pop-Rock, Theater, Oper usw.) sind ausgesprochen vielschichtig vertreten. Wenn ich allerdings wirklich wünschen könnte, dann würde ich gerne die a capella Gruppe «The real Group» ins Kofmehl einladen, und als zweites die finnische Akkordeonistin Maria Kalamieni.

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