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Grenchen lockt mit einem reichhaltigen Kulturbuffet

Am kommenden Samstag, 28. September, findet in Grenchen die fünfte Kulturnacht statt. Bloggerin Lucilia Mendes von Däniken hat sich schon mal ein Menü zusammengestellt.

2016 habe ich erstmals die Kulturnacht besucht - es war spannend zu sehen, was Grenchen alles zu bieten hat. Am kommenden Samstag findet eine Jubiläumsausgabe, nämlich die 5. Kulturnacht Grenchen, statt. Die Menükarte ist so, wie ich sie in einem Restaurant mag: Übersichtlich und nicht überladen. Trotzdem hat die Planung so ihre Tücken. In diesem Falle heisst sie: Zeitmanagement. Was ich nämlich aus dem letzten Besuch der Kulturnacht Grenchen und auch an den Kulturnächten in Solothurn gelernt habe: Planlos hingehen funktioniert für mich nicht. Immerhin gibt es in Grenchen am Samstag bei neun verschiedenen Veranstaltern ganze 27 Angebote zur Auswahl. Und diese reichen von Zither-Konzert über Lesungen bis hin zu Kindertheater und Museumsbesuch. Ein Plan muss also her. Was läuft wann und wo? Wie lange hat man von A nach B? Wo gibt es was zu essen und zu trinken? Bevor ich auf der Website das Programm genau studiere, fällt mir auf: Der Auftritt, das neue Logo und die Idee schon vor und nach der Kulturnacht Künstlerbegegnungen anzubieten - dies alles gefällt mir sehr.

Doch starten wir mal mit der Planung des Kulturmenüs: Das Kulturhistorische Museum, das umgebaut worden ist, ist gesetzt. Das will ich unbedingt besuchen gehen. Meinem Blogger-Kollegen Ruedi Stuber werde ich in der Musigbar die Ehre erweisen. Einen Blick möchte ich auch in die Stadtbibliothek werfen, die sich neu in der Alten Turnhalle befindet. Und dort werde ich dann den Klängen von Eric Nünlist auf seiner Orgel lauschen. Früher oder später landen wir im Parktheater - und werden dort vielleicht sogar hängen bleiben. Vor allem den Auftritt der Singer/Songwriterin Zoey möchte ich nicht verpassen. Die Solothurnerin ist nämlich erst 14 Jahre alt - und nachdem ich ein Ohr voll von ihrer Musik auf ihrer Website genommen habe, möchte ich die junge Frau gerne live erleben.

Was könnte noch in meinem Mehrgangmenü Platz haben? Ein Rundgang durch das Kunsthaus, A-cappella-Klänge und tamilische Tänze im Kleintheater, Jürg Halter mit einem Ausschnitt aus seinem ersten Roman im Parktheater. Und um da aufzuhören, wo ich voraussichtlich anfangen werde, lasse ich die Kulturnacht wohl ganz am Schluss im Kunsthaus mit «Very British»-Klängen - gespielt vom Stadtorchester - abrunden.

Und vielleicht, ja vielleicht kommt dann alles noch ganz anders. Denn das Buffet ist so riesig, dass je nach Lust und Laune das Menü plötzlich spontan umgestellt wird. 

Infos zur Kulturnacht Grenchen für euer Menü findet Ihr hier.

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