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Vier Tage Literatur-Werkschau in Solothurn

 Am Donnerstag ist Auffahrt. Das heisst für Literaturliebhaber: Auftakt der Literaturtage. Ein kurzer Blick ins Programm von Lesungen eines deutschen Bestseller-Autors bis zum italienischen Graphic-Novelist.

Dass in Solothurn am Auffahrtswochenende die Literaturtage stattfinden, muss man hierzulande kaum mehr Literaturaffinen sagen. Die Frage ist meist eher, wann denn überhaupt – an welchem Donnerstag – Auffahrt ist. Nun, diesen Donnerstag wäre es wieder soweit. Dann findet der Anlass zum 41. Mal statt und bringt wieder ein vielfältiges Angebot an Lesungen und Rahmenveranstaltungen in die Barockstadt. Die Begegnung mit neuen literarischen Arbeiten steht im Zentrum der 41. Solothurner Literaturtage. Die Veranstaltung gilt seit jeher als Werkschau der Schweizer Literatur aller Landessprachen und umfasst Kinder- und Jugendliteratur, Prosa, Lyrik, Spoken Word und Übersetzungen der jeweils vergangenen Herbst- und gegenwärtigen Frühjahrsproduktion.

Die Lesungen der eingeladenen Autorinnen und Autoren werden ergänzt durch Gespräche, Podien, Ateliers und ein abwechslungsreiches Abendprogramm. Zu den Highlights zählen die Verantwortlichen dieses Jahr Ferdinand von Schirach, Joey Goebel, Raffaella Romagnolo, Milena Moser, Thomas Hürlimann, Lukas Hartmann oder Ruth Schweikert.

Nebst der vielfältigen Schweizer Werkschau begrüssen die Verantwortlichen hochkarätige Autorinnen und Autoren aus anderen Ländern: «Wir freuen uns auf starke weibliche Stimmen; auf die Amerikanerin Nell Zink, auf Judith Schalansky und auf die Preisträgerin des Deutschen Buchpreises 2018 Inger-Maria Mahlke, auf Raffaella Romagnolo, deren Roman ‹Destino› im Frühling auf Deutsch unter dem Titel ‹Bella Ciao› erschienen ist und Maylis de Kerangal.» Der Bestseller-Autor Ferdinand von Schirach, Autor des vielbeachteten Theaterstücks «Terror», liest in Solothurn aus seinem neusten und persönlichsten Buch «Kaffee und Zigaretten». Der amerikanische Autor und Musiker Joey Goebel wurde mit «Vincent» bekannt und bringt nun seinen neuen Erzählband «Irgendwann wird es gut» mit. An den Literaturtagen wird aber nicht nur im geschriebenen Wort erzählt: Der italienische Graphic-Novel-Zeichner Zerocalcare sorgte in Italien und weit über die Landesgrenzen hinaus mit «Kobane Calling» für Furore. In Solothurn liest er aus seinem neusten Graphic Novel «Macerie Prime – Sei mesi dopo».

41. Solothurner Literaturtage: vom 30. Mai bis 2. Juni im Landhaus Solothurn und an anderen Orten. Details online: www.literatur.ch/

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