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Versteckspiel in der Kulturfabrik Kofmehl

Wer das aktuelle Programm der Kulturfabrik Kofmehl studiert, stolpert über ein paar spezielle Namen. Eingefleischte Fans wissen, wer sich hinter diesen Namen versteckt. Und Bloggerin Lucilia Mendes von Däniken hat dem Booking-Chef auch ein paar Fragen gestellt. 

«Yung Omen», «Lohn und Lüterkofen» und «Sweet Agnes & The Fiechters» – lustige Namen geistern im Kalender der Kulturfabrik Kofmehl rum. Dahinter verstecken sich alles bekannte Schweizer Bands. Patrick Juchli, der Programm- und Booking-Chef der Kulturfabrik Kofmehl, weiss ganz genau, was die Taktik hinter diesem Versteckspiel ist. Er hat mir ein paar Fragen beantwortet.

Warum verstecken sich gestandene Bands hinter Fantasienamen?
Vielleicht möchten sie noch nicht unter dem richtigen Namen spielen, da sie sich noch im Trainingscamp befinden? Könnte sein, muss aber nicht. Wer weiss :).

 
Bei zwei der Namen (Yung Omen und Sweet Agnes) vermute ich, dass der Name von der Band gewählt wurde. Bei «Lohn und Lüterkofen» sieht es eher nach einer Kofmehl-Kreation aus. Ist das so?
Nein, die Namen sind keine Kofmehl-Kreationen und wurden von den Bands ausgewählt. Wenn auch vielleicht chli mit Inspiration vom Kofmehl ;).

 
Geben die drei Bands noch weitere Konzerte vor der Festival-Saison oder sind sie nur bei euch zu hören?
Soweit uns bekannt ist, gibts nur diese Shows der drei Bands, bis auf diese Ausnahme: https://mokka.ch/event/sweet-agnes-the-fiechters/
 
Auch grosse Namen wie Krokus oder Züri West haben sich schon tagelang bei euch eingemietet und ihre neuen Shows (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) geprobt. Wie kommt es, dass das Kofmehl von so vielen Bands als «Trainingslokal» auserwählt wird?
Nun, um sich als Band vor den Shows warm zu spielen, sind einige Tage auf einer richtigen Bühne im Gegensatz zu Trockenübungen in einem Proberaum sicher keine schlechte Idee. Und da wird es von der Auswahl her in der Schweiz ziemlich schnell eng: Es gibt nicht wirklich viele Bühnen, welche genug gross und mit einer vernünftigen Musikanlage ausgerüstet sind. Das wären dann eigentlich nur noch die Clubs, von denen es nur eine beschränkte Anzahl gibt - und somit fällt die Wahl immer wieder aufs Kofmehl. Das Ganze ist natürlich auch immer eine Frage der Verfügbarkeit. Und das Wichtigste überhaupt: Die Bands müssen sich im entsprechenden Lokal auch wohl fühlen.

Danke Patrick Juchli für die Beantwortung der Fragen. Das Kofmehl scheint also ein beliebtes «Zuhause» für Schweizer Bands zu sein. Und so kommen Solothurner Musikliebhaber noch vor der Openairsaison in den Genuss von ein paar Konzert-Leckerbissen. Ach... und übrigens... wer es noch nicht herausgefunden hat: Bei Yung Omen den zweiten Teil des Namens rückwärts lesen. Bei Fragen zum Namen Lohn und Lüterkofen evtl. mal die Nummer 079 wählen. Und Sweet Agnes & The Fiechters... ach... die drei Konzerte sind ja eh schon ausverkauft. 

Infos zu den Spezialkonzerten gibt es hier:
und die ausverkauften Konzerte von «Sweet Agnes & The Fiechters»

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