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Warm-Up für die Kulturnacht

Heute ist es soweit: Solothurn feiert die Kultur mit einer geballten Ladung an Anlässen. zmitz wird mit einigen Bloggern unterwegs sein. Wie man sich auf so einen Marathon vorbereitet, erzählt zum Start Bloggerin Lucilia Mendes von Däniken.

Es ist DAS Kulturereignis überhaupt im Kulturkalender der Stadt Solothurn. Es hat zwar nicht diesselbe Ausstrahlung wie die Film- oder Literaturtage, aber an keinem anderen Tag ist die Auswahl so riesig und der Kulturliebhaber so gefordert, wie wenn die Solothurner Kulturnacht ansteht. Das Programm startet schon kurz nach dem Mittag und bietet so auch Familien und Kindern die Gelegenheit, sich ein Bild zu machen, wie vielfältig die Kulturstadt Solothurn ist. 

zmitz wird auch unterwegs sein. Bei unserem letzten Bloggertreffen haben wir viel diskutiert: Wer besucht welche Anlässe? Worüber schreiben wir, wie berichten wir über dieses Ereignis. Ihr werdet das Bloggerteam heute nicht nur auf der Gasse und in den Kulturinstitutionen antreffen, sondern auch auf Facebook und Instagram (#zmitzkulturagenda). Und spätestens ab Sonntag dann auch mit unseren Meinungen auf dieser Plattform hier. 

Für mich hat die Kulturnacht schon am Donnerstagabend gestartet. Gemütlich, im kleinen Rahmen, einem Bier in der Hand und ohne Programmstress: «Wann und wo ist der nächste Anlass?» Die Band Aging Skies spielte im Kulturm Solothurn. Ich gebe es zu: Ich hatte nicht wirklich eine Ahnung, was mich erwartet. Das Set-Up der Band hatte mich neugierig gemacht. Zwei junge Musiker aus Syrien spielen da mit. Einer davon, Hojat Hameed ist mir schon einmal bei einem Kinderkonzert begegnet. Er spielte damals bei «Dr chli Muck» mit. Von Aging Skies wusste ich sonst nur, dass sie Alternativ Rock spielen. Meine Kragenweite sozusagen. Das Konzert war gemütlich, vielleicht fast etwas zu nett für Rock, aber unterhaltsam, sympathisch und sehr familiär. Perfekt für einen Donnerstagabend. 

Und perfekt als Einstimmung für das, was heute folgt. Denn heute wirds etwas anders laufen. In meinem Fall definitiv weniger spontan und besser vorbereitet. Das Programmheft liegt bereit, der Marker hilft mir, mir eine Übersicht zu verschaffen. Wann will ich wo was sehen? Wie bringe ich möglichst viel unter einen Hut? Gehe ich Sachen ansehen, von denen ich schon im Vorfeld weiss, dass sie mir gefallen werden oder bin ich mutig genug um eben genau solche Anlässe zu besuchen, die mir auf den ersten Blick vielleicht nicht so zusagen? Wage ich Ausflüge an den Rand des Kulturnachtgebietes und nehme so in Kauf, evtl. einen Block überspringen zu müssen, respektive diesen einfach bei einem Platzkonzert oder einem Museumsbesuch auszugleichen? 

So sieht mein provisorisches Nachmittags-Programm aus: Retro-Gaming im Museum Enter (da war ich noch nie!), Interrobang im Kulturm (die wollte ich schon lange mal sehen), eine Besteigung des Turms der Reformierten Stadtkirche (einmal von oben runter schauen) und dann noch abchecken wo in Solothurn so «Der Bär tanzt» (nämlich im Naturmuseum). Ob und wie weit mein Programm dann noch in den Abend läuft, entscheide ich spontan. Ich bin ready für Dich, Du aufregende Kulturnacht!

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