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Ein guter, lebendiger Kultur-Jahrgang

Heute ist die neueste Ausgabe des Magazins «SoRock» erschienen. Die Redaktion ging darin der Frage nach, ob für Kultur gute oder schlechte Zeiten herrschen. Auch zmitz durfte wieder einen Beitrag beisteuern, den wir natürlich auch den zmitz-Leserinnen und -Lesern nicht vorenthalten wollen.

Als zmitz vor drei Jahren Kunstschaffende danach fragte, ob ihnen etwas im kulturellen Angebot der Region fehlen würde, kam eine Antwort unerwartet oft: Eigentlich wäre man froh, es gäbe weniger Kultur. Seither schwingt dieser Aspekt immer im Hinterkopf der zmitz-Macher mit – auch wenn die Frage auftaucht, ob gute Zeiten kulturell schlechte Zeiten sind. Vielleicht lässt sich sagen, dass eine Gesellschaft in Wohlstand sich Kultur leistet – z.B. finanziell – und dort, wo gesellschaftliche, soziale und ökonomische Missstände bestehen, dies in einer Art «autarker» Kultur zum Ausdruck kommt.

War aber 2018 ein gutes Kulturjahr für die Region? Man ist, blickt man auf das, was in dieser Zeit gegangen ist, zurück, geneigt zu sagen: Ja, klar! KreuzKultur hat es beispielsweise fertiggebracht, nach der Ära Hansruedi Hitz eine neue Tür aufzustossen und eine neue, junge Führungscrew zu engagieren, die in dieser kurzen Zeit schon mehrfach aufgefallen ist (z.B., wie zmitz berichtet hat, mit dem und dem). In Grenchen sind mit der Triennalen und den Musikwochen gleich zwei Traditionsanlässe wieder belebt worden (auf zmitz hier, hier und hier nachzulesen). Neue Impulse haben auch die Solothurner Musiktage (hier auf zmitz nachzulesen) geben und wir sind gespannt, was daraus werden wird. Und zuallervorderst natürlich das kulturelle Experimentierfeld auf dem ehemaligen Attisholz-Areal, wo für Schweizer Verhältnisse ausnahmsweise einmal viel Raum für allerlei kulturell-kreative Ideen besteht und sich viele Kunstschaffende und Akteure «austoben» können (nachzulesen hier, hier, hier und hier, stellvertretend dazu im Bild oben links die «Hydroforming Rocket» von Kyriles auf dem Attisholz-Campus). Hinzu kommen die vielen Bücher und CDs von Christoph Gasser (hier), Peter Probst, Peter Brotschi, Ernst Burren, Claudia Stephani, Mario Ursprung……….. Und das vergangene Kulturjahr hat auch gezeigt, dass der Teppich, den eingesessene Institutionen in den letzten Jahrzehnten gelegt haben, unverzichtbar ist: Künstlerhaus (hier), Zauberlaterne, Literaturtage (hier), Sommeroper Selzach (hier), Keramik-Museum Matzendorf (hier) – sie alle feierten einen runden Geburtstag zwischen 25 und 40 Jahren. Und eine andere Institution, das Dorfmuseum Feldbrunnen, will in Zukunft neue Wege gehen (hier). Stellvertretend steht es für all dies, was in Zukunft noch Spannendes passieren wird. Wir sind gespannt, wie «gut» 2019 werden wird. Lesen Sie doch mit uns!

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