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Zwischen Erkenn- und Vorstellbarem

Die Solothurner Kunstschaffende Dimitra Charamandas stellt derzeit in Bern aus. zmitz-Blogger Fabian Gressly hat auf einem Abstecher in der Galerie an der Münstergasse vorbeigeschaut.

Wer das Solothurner Kunstleben einigermassen aktiv verfolgt, stösst seit einigen Jahren immer wieder auf ihren Namen: Spätestens seit Dimitra Charamandas 2013 einen Förderpreis des Kantons Solothurn erhalten hat, ist die junge Malerin quasi omnipräsent. Zuletzt war sie 2017 in einem «Atelier Mondial»-Stipendium ein halbes Jahr lang in ihrem Heimatland, Griechenland, zu Gast, um das Land zu erleben und es auf ihre künstlerische Arbeit wirken zu lassen. Drei Monate lang war sie zu Fuss im Land unterwegs und hat Eindrücke gesammelt, danach weitere drei Monate in einem Atelier gearbeitet. Sie braucht den Bezug zum Ungewohnten, Neuen, vielleicht auch etwas Fremden für die Auseinandersetzung in ihrer Arbeit.

Ob Bern auch schon zu diesem Fremden gehört, darf füglich bezweifelt werden. Dort aber, in der Galerie SOON an der Münstergasse, stellt die 29-Jährige derzeit ihre neuesten Arbeiten aus. «as we sink we melt» heisst die Ausstellung mit rund 20 Werken. Die Künstlerin spielt mit dem Gegensatz zwischen Gegenständlichem und Abstraktem, zwischen Erkennbarem und Vorstellbarem. Grossformatige, wuchtige Bilder sind kleinen, feinen Arbeiten gegenübergestellt, was den aktuellen Tätigkeitsbereich von Dimitra Charamandas «absteckt». Wer in Bern ist, für den oder die lohnt sich ein Besuch in der Galerie allemal. Die Arbeiten von Dimitra Charamandas sind noch bis zum 14. Juli zu sehen.

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