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Ein Festival von allen für Alle

Bei traumhaften Frühlingswetter fand am Samstag das RufA-Fest beim Lusthüsli in der Solothurner Weststadt statt. Bands, Künstler, Poeten und viele interessante Gespräche luden zum verweilen ein, Blogger Sven Düscher war dabei.

Das Kollektiv «RufA» oder in der langen Form «Raum für Alle» hat ein klares Ziel vor Augen. Man will einen Ort schaffen, wo Jede und Jeder Willkommen ist. Die Kultur in Solothurn soll mehr Platz erhalten und nicht etwa überbaut werden, wie es beispielsweise beim kleinen Lusthüsli in der Nähe des Bahnhofs Allmend der Fall ist. Um ein erstes Mal auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen, organisierte das Kollektiv bei ebendiesem Areal mit freundlicher Unterstützung des Quartiervereins der Weststadt, welche das momentane Zwischennutzungsrecht innehat, das RufA-Fest.

Auf dem Programm standen am Nachmittag Märchenstunden und Poetry-Slam-Aufführungen, während an verschiedenen Ständen zum Beispiel Graffitis gesprayt, ein T-Shirt oder eine Tasche bedruckt oder der Magen mit veganen Snacks gefüllt werden konnte. Am Abend stiegen dann die Musiker auf die Bühne. Die Bands The Fürobig, Ta Mère und Freezes Deyna sorgten für ebenso gute Stimmung bei den Besuchern, wie der Liedermacher Mirco Fischerle.

Es schien mir als ob an diesem Fest für einmal alle Sorgen aus dem Weg geräumt werden konnten. Die Besucher vergnügten sich, hatten Spass und auch die Mitglieder des Kollektivs hatten Freude wie das ganze Fest ablief. Es seien viele Helfer gekommen, welche nicht direkt in Verbindung mit dem Kollektiv stünden, erzählte mir Mirei Gasche, eine der Organisatorinnen. Diese hätten dafür gesorgt, dass zum Beispiel die Bühne für die Darbietungen aufgebaut wurde. Insgesamt seien es zwischen 20 und 30 Helfern gewesen, die sich um die verschiedenen Bereiche gekümmert hätten – allesamt freiwillig und ehrenamtlich.

Aus meiner Sicht war das RufA-Fest, welches unter dem Motto «Ein Tag für Alles und Alle!» stand, ein voller Erfolg – hoffentlich auf für die Organisatoren und Organisatorinnen. Um weiter auf ihr Ziel – den Raum für Alle – aufmerksam zu machen, wird das Kollektiv in den kommenden Wochen einen Infoanlass für Politiker, Medien und Interessierte organisieren. Weiter bleibt man natürlich auch mittels der RufA-Facebookseite auf dem aktuellsten Stand.

Weitere Bilder zum Event gibt’s auf dem neuen Instagramprofil von zmitz: @zmitzkulturagenda

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