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Von gemütlich bis gewaltig

Bei fantastischem Sommerwetter fanden sich am Dienstagabend viele Gäste auf dem Friedhofsplatz in Solothurn zum Sommerkonzert des Sinfonieorchesters Biel-Solothurn ein. Unser Blogger Roland Müller hofft auf eine Wiederholung im 2017.

Unter der impulsiven Leitung des Dirigenten Kaspar Zehnder begleitete am Dienstagabend das Sinfonieorchester Biel-Solothurn die Gesangsstücke von Tinu Heiniger und Shirley Grimes. Beeindruckend war dabei der Wechsel der beiden Stimmen: Tinu Heiniger als Heimweh-Langnauer gab gemütliche und zum Denken anregende Songs zum Besten, während die Irin Shirley Grimes mit gewaltiger Stimme englische Songs interpretierte. Beide suchten die Nähe zum Publikum und erklärten jeweils vor ihrem Auftritt, was der nächste Song beinhalte und warum er ins Repertoire aufgenommen worden war. Das Zusammenspiel zwischen Gesang und Instrumentenspiel garantierte der Bieler Bassist und Jazzer Wolfgang Zwiauer.
 
Nach Abschluss des Konzerts gab’s zwar noch eine Zugabe, trotz lautem Klatschen und Beifall der Anwesenden war dann aber nach knapp zwei Stunden Konzert Schluss.
 
Fazit: Es war ein kurzweiliges, abwechslungsreiches und unterhaltendes Programm, das man gerne auch 2017 wieder sehen und hören möchte. Trotz Ansage, dass am Schluss eine Kollekte hierfür eingezogen werde, sah ich keine Einzüger. Ich hätte gerne einen Geldschein in den Topf gelegt, damit die Vorführung im nächsten Jahr wieder stattfinden kann; schade! Auch die Sitzsituation war nicht optimal. Es gab viele Leute, die stehen mussten. Vor der Bühne hätte es ausreichend Platz gehabt, Sitzgelegenheiten zu schaffen. Vielleicht dann im nächsten Jahr?

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