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Eine ganze Nacht lang Kultur in Grenchen

Grenchen hat auch Kultur! Was man andernorts in der Region kaum zu glauben mag, beweist die Stadt in wenigen Tagen. Zum dritten Mal veranstalten Kulturinstitutionen die Kulturnacht Grenchen. Los geht die «Blaue Nacht», so das diesjährige Motto, am Samstag, 13. September, um 16 Uhr.

Während Solothurn ein Jahr pausiert und erst 2015 wieder mit einer Kulturnacht auf den Plan tritt, wird in wenigen Tagen Grenchen in diese Bresche springen und ein enorm vielfältiges Kulturprogramm für Jung und Alt bieten. Über 100 Kunst- und Kulturschaffende werden in rund 30 Programmpunkten am Samstag, 13. September, die Besucherinnen und Besucher in acht Lokalen unterhalten. Ausstellungen, Konzerte, Theater, Führungen, Lesungen und vieles mehr reihen sich ab 16 Uhr bis spät in die Nacht aneinander.

In der Alten Turnhalle etwa wird die Ausstellung «Künstlercafé» von 16 bis 22 Uhr regionalen Kunstschaffenden eine Plattform bieten. Ausserdem treten in einem jeweils halbstündigen Konzert um 18.30 Uhr und 20 Uhr die Grenchner Silvan Bolle und Bruno Schaad mit Vibraphon und Kontrabass in der Alten Turnhalle auf.

Eher verbal geht es im Kleintheater bzw. in der Aula des Schulhauses IV zu und her: Hier werden zum einen der Riedholzer Liedermacher Ruedi Stuber (19.30 und 21.15 Uhr für jeweils 30 Minuten) und der Bündner Literat Arno Camenisch (20.15 Uhr und 22 Uhr für jeweils 30 Minuten) das Publikum unterhalten. Literatur steht auch im Lindenhaus im Zentrum, wo der gebürtige Grenchner Franco Supino Geschichten für Kinder (16 Uhr) und Jugendliche (17 Uhr) lesen wird. Literarisch oder verbal ist auch «Bern ist überall» mit dem Stadtberner Literaturpreisträger Beat Sterchi, Spoken-Word-Künstlerin Stefanie Grob und der Bieler Autorin Stefanie Blaser.

In der ehemaligen EPA wird es junge Kunst – «EPART» - geben. Zwölf junge Kunstschaffende beleben während einem ganzen Monat mit zeitgenössischen Arbeiten die Lagerräume der ehemaligen «EPA». Die Ausstellung feiert von 16 bis 24 Uhr an der Kulturnacht Vernissage.

Ebenfalls auf dem Programm stehen im Eusebiushof, im Stadtarchiv (Untergeschoss des Schulhauses IV) und im Kultur-Historischen Museum eine Vielzahl von Workshops, Führungen und Ausstellungen. Die Stadtmusik Grenchen spielt ab 18 Uhr drei Mal im Eusebiushof und um 19 Uhr die Band der pädagogisch betreuten Wohngemeinschaft «Jabahe».

Theater gibt an der Kulturnacht natürlich auch. Unter der Regie von Iris Minder erzählt Schauspieler Tom Muster als stadtbekannter Uhrenmacher Adolf Gschwind von der Uhreindustrie und dem Leben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Grenchen (20.30 und 21.30 Uhr im Kultur-Historischen Museum). Veronika Medici spielt im Kunsthaus die Märchengeschichte des «Bildervogels» (16.30 und 18.30 Uhr).

Mehr Informationen gibt’s auf der Webseite der Kulturnacht oder im Programm der Kulturnacht (PDF, 4 MB). Als Eintrittstickets dienen die Künstlerbuttons, die am Veranstaltungsabend oder an den Vorverkaufsstellen gekauft werden können (Erwachsene CHF 18/Kinder und Jugendliche bis 16 kostenlos).

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