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Das neue KreuzKultur-Team oder: Wieso Ping-Pong auch Kultur ist

Im Kreuz zu Solothurn kümmert sich alsbald ein neues Team um die Kultur. zmitz-Bloggerin Nadine Schmelzkopf hat Jeanine Arn und Kaspar Rechsteiner getroffen und gefragt, was sie denn so vorhaben.

Wer genau seid ihr?
Kaspar Rechsteiner: Ich arbeite im Kreuz als Bartender und mache den Master im Kulturmanagement. Eigentlich habe ich einmal selber Theater gespielt, aber habe dann gemerkt, dass es mehr Spass macht, selber zu produzieren.
Jeanine Arn: Ich mache den Master in World Arts and Music und wohne in Bern.

Wieso wolltet ihr die Co-Leitung übernehmen?
Kaspar: Am Verabschiedungsfest einer Mitarbeiterin kam ich mit Hansruedi, dem bisherigen Leiter von KreuzKultur, ins Gespräch und er bemerkte beiläufig, dass die Stelle bald einmal frei werden würde und eine Frau namens Jeanine auch Interesse daran hätte.
Jeanine: Bei einem Bier merkten wir, dass wir dieselben Ideen haben, was KreuzKultur ist und was es werden könnte. Seit einem Jahr nun arbeiten wir mit viel Herzblut und Engagement daran, KreuzKultur als Veranstaltungsort weiterzuentwickeln und freuen uns im September die Saison zu starten.

Seid ihr mit dem aktuellen Angebot beziehungsweise Diversität in Solothurn zufrieden?
Jeanine: Wir haben das Gefühl, dass es momentan eine Lücke gibt, die wir in Zukunft füllen könnten: Wir möchten Leute zwischen 20 und 35, die kulturell interessiert sind, begeistern und ihnen einen Ort zum Besuchen und Verweilen bieten.

Was wünscht ihr euch grundsätzlich für die Solothurner Kulturszene?
Jeanine: Die Idealvorstellung wäre, das eine jüngere Generation aus Solothurn und Umgebung Freude an unseren Anlässen hat. Schön wäre, wenn wir erreichen, dass sie Kultur vermehrt wahrnimmt, besucht und schätzen lernt.

Wie wollt ihr diese neue Zielgruppe erreichen?
Kaspar: Wir setzen den Schwerpunkt immer noch auf das musikalische Programm, werden aber aktiv nach neuen Veranstaltungsmöglichkeiten suchen. Beispielsweise wollen wir mit Anlässen wie einem Pub Quiz oder Ping Pong Abenden diese Leute ins Kreuz locken. Ausserdem wird es ein Redesign geben und wir werden beispielsweise auf Social Media präsenter.

Wie wird euer Angebot aussehen?
Kaspar: Im Allgemeinen eher konzertlastig, aber es wird weiterhin Theater sowie Kleinkunst zu sehen sein. Wir versuchen, ein gemischtes Publikum anzusprechen. Egal wie alt, woher und mit welchem finanziellen Hintergrund, jede und jeder ist bei uns willkommen. In Zukunft erhoffen wir uns, dass man nicht wegen einer spezifischen Band ins Kreuz kommt, sondern weil man weiss, dass man im Kreuz so oder so einen guten Abend haben wird.

Zur letzten Frage: Wen wollt ihr Mal auf der Kreuz-Bühne?
Jeanine: Jordan Rakei wäre extrem toll!
Kaspar: Ich bin ein absoluter Troubas Kater Fan und würde sie gerne mal bei uns haben.

Die Eröffnung der Herbstsaison findet am 15. September statt. Mehr Infos gibts unter www.kreuzkultur.ch

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